Meilensteine aus der abilia-Geschichte

abilia ist der neuste Meilenstein einer über 100jährigen Geschichte eines Unternehmens im Dienste von beeinträchtigten Menschen. Alle Meilensteine haben das Unternehmen geprägt. Ihnen gemeinsam ist die Chance, daraus gestärkt voran zu gehen.

1901     Sonderschullehrer gründen den «Hilfsverein für Geistesschwache». Die Vereinstätigkeit beschränkt sich auf das Begleiten der Behinderten am Tage, auf sporadische Treffen und Bildungsreisen der Sonderschullehrer sowie auf Jahresversammlungen.

1962     Eröffnung der ersten Werkstube an der Missionsstrasse 47 auf Initiative des damaligen Vereinspräsidenten Silvio Oppler und Verena Baechler in Pionierarbeit.

1966    Inbetriebnahme des Wohnheims Hardstrasse als «Wohnheim und Werkstätte».

1969     Gründung des Wohnheims Birmannsgasse. Auf Anfrage des Staates wird dieses Heim als Wohnheim ohne Werkstatt geführt.

1970    Eröffnung von Werkstätte und Wohnheim Angensteinerstrasse.

1973    Umbenennung des Hilfsvereins in «Gesellschaft zur Förderung geistig Behinderter in Basel».

1975    In der gemieteten Liegenschaft an der Hegenheimerstrasse 84 wird das vierte Heim eröffnet.

1978     Eröffnung des Wohnheims Peter Rot-Strasse, das in einem gemieteten Doppelhaus untergebracht ist.

1989     Eröffnung von Wohnheim und Werkstätte Hirzbodenweg.

1991    Eröffnung des Wohnheims «Haus Titus» im Pfarrhaus Titus auf dem Bruderholz.

1995     Umzug des Wohnheims an der Hegenheimerstrasse 84 in eine nach BSV-Normen umgebaute Villa, das Wohnheim Schützenmattstrasse.

1997    Fertigstellung des Neubaus an der Birmannsgasse 37.

1998     Der Neubau des Wohnheims Birmannsgasse, gebaut von den Architekten Alder, Müller und Nägelin, erhält die «Auszeichnung für gute Bauten Basel-Stadt».
Umzug des «Haus Titus» an die Hegenheimerstrasse 84 als Provisorium, bis eine definitive Liegenschaft gefunden werden kann.
   
2001    Der Verein feiert sein 100-jähriges Bestehen. Anstelle von Feierlichkeiten erlebt die GFG jedoch eine schwere Führungskrise.
   
2003    Im Herbst wird das neue «Haus Titus» am Bläsiring 40 bezogen. In der gleichen Liegenschaft befindet sich auch das «GFG-Stöckli», eine neu begründete Alterspflegewohnung, sowie die beiden neu installierten Fachdienste «Gesundheit» und «Förderung & Kultur». Eröffnung der ersten AWG an der Waldighoferstrasse.
   
2004    Eine intensive Planungs- und Reorganisationsphase für die Gesamterneuerung der GFG wird in Angriff genommen. Hauptziele: Flexible Infrastruktur - auch für Pflegesituationen; abgestimmte Dienstleistungen der Wohnhäuser; verstärkte Zusammenarbeit der Wohnhäuser; klare Betreuungskonzepte.
Planung der Gesamterneuerung in zwei Schritten:
1. Erneuerungsschritt: Ersatz für Stöckli und Wohnhaus Peter Rot-Strasse, Umzug AWG Mipasa.
2. Erneuerungsschritt: Ersatz für Wohnhäuser Angensteinerstrasse, Hardstrasse und Hirzbodenweg.
   
2005    Umsetzung des 1. Erneuerungschrittes mit Abschluss im Spätsommer 2006:
Kauf der Liegenschaft Friedensgasse 72 und Sanierung. Konzeption eines Wohnhauses mit zwei Wohngruppen für SeniorInnen. Die Liegenschaft ist für Pflegesituationen geeignet.
Die Aussenwohngruppe Mipasa zieht in die Räumlichkeiten des 'Stöcklis' am Bläsiring und damit in unmittelbare Nähe zum Wohnhaus Titus,
Der Fachdienst Gesundheit als interne Fach-, Beratungs- und Reflexionsstelle für MitarbeiterInnen und Angehörige wird erweitert und steht neben medizinischen auch für psychiatrische und agogische Fragestellungen zur Verfügung.
   
2006    Feinplanung des 2. Erneuerungsschrittes: Planung des neuen Wohnhauses Amerbachstrasse für zwei Wohngruppen (je 7 BewohnerInnen) und eine Aussenwohngruppe (3 BewohnerInnen). Eröffnung: 2010.
   
2007    Weiterentwicklung des 2. Erneuerungsschrittes: Planung von zwei Wohngruppen (je 5 BewohnerInnen) und zwei Einliegerwohnungen (je 2 BewohnerInnen) in der Wohnüberbauung Volta West als Ersatz für ein drittes Wohnhaus der GFG.
   
2008    Der Fachdienst Förderung & Kultur wird zur «Förderstätte & Kulturzentrum Vogesen» und zügelt in das St. Johann Quartier, in Gehdistanz zur Wohnüberbauung Volta West.

2009    Bezug des neuen Standorts Volta West. Schliessung des Wohneims «Hirzbodenstrasse».

2010    Der Neubau Amerbachstrasse 37, gebaut von Degelo Architekten, Basel, ersetzt die beiden Wohnhäuser Angensteinerstrasse und Hardstrasse. Bezugstermin: März 2010.
Umbenennung der Gesellschaft zur Förderung geistig Behinderter (GFG) in abilia.